Die Entstehung und die Entwicklung der Trachtenkapelle weisen darauf hin, dass eine alte Musiktradition aus der Heimat Siebenbürgen hier die Fortsetzung gefunden hat. Die Gründung der Siebenbürger Musikkapellen reicht bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Nach dem 2. Weltkrieg entstanden erste Siebenbürger Musikkapellen in Österreich. Im Juni 1955 wurde im Einvernehmen mit dem damaligen evangelischen Pfarrer in Traun, Herrn Karl Heinz Gauer, der selbst ein leidenschaftlicher Musiker war, als unmittelbarer Vorgänger der Trachtenkapelle der „Evangelische Posaunenchor“ gegründet.
Die Geschichte unseres Vereins
1956 – 1957: Die Siebenbürger – Wermescher – Musikkapelle, 1945 in Linz gegründet, wurde 1954 durch die Auswanderung der meisten Mitglieder ins Ruhrgebiet aufgelöst. Einige Musiker davon übersiedelten nach Traun und traten im Laufe der Zeit dem „Evangelischen Posaunenchor“ bei. Ihre nach Deutschland ausgewanderten Kollegen schickten mehrere nicht benötigte Instrumente über Herrn Johann Waretzi an den sich ausweitenden Verein, wodurch eine kräftige Aufwärtsentwicklung ermöglicht wurde.
1957 nahm die Kapelle erstmals an einem Musikfest, und zwar in Eberschwang bei Ried/Innkreis teil. Im Dezember 1957 trat Kapellmeister Johann Böhm zurück und die musikalische Leitung wurde vom Kapellmeister Michael Krebelder übernommen.
Durch die Zuwanderung weiterer Landsleute nach Traun wurde der Verein laufend verstärkt.
1958 bis 1960 wurden mehrere größere Veranstaltungen der Musikkapelle durchgeführt: Konzerte, kirchliche Veranstaltungen und Tanzunterhaltungen standen auf dem Programm.
1961 trat der Verein dem OÖ Blasmusikverband bei. Gleichzeitig erfolgte die Änderung des Vereinsnamens auf „Siebenbürger Musikkapelle Traun“, wodurch die Musikkapelle auch offiziell als 2. Trauner Ortskapelle anerkannt wurde. In diesem Jahr zählte der Verein 28 Mitglieder – gleichzeitig entstand unter der Leitung von Johann Aner eine Jugendkapelle mit 20 Jugendlichen.
Durch den Einsatz von Johann Ander verlief die Nachwuchsarbeit sehr erfolgreich und die Jugendkapelle trat im kleinen Rahmen bald selbständig auf. Anfang der 60er Jahre erfolgte eine notwendig gewordene Neuinstrumentierung. Die noch gut erhaltenen alten Instrumente wurden in die „Normalstimmung“ umgestimmt, neue Instrumente wurden angekauft.
1962 wurde der Gründungs-Kapellmeister Johann Böhm zum Ehrenkapellmeister ernannt. In diesem Jahr wurde auch ein Ausflug nach Velm/Göthendorf in NÖ durchgeführt.
Bisher war nur in Siebenbürger Tracht aufgetreten worden. Nun wurde eine neue Tracht im Grünton des Alpenvorlandes angeschafft, womit auch schon ein Großteil der Jungmusiker eingekleidet wurde.
1964 erfolgte eine neuerliche Namensänderung von „Siebenbürger Musikkapelle Traun“ auf den heutigen Vereinsnamen „Trachtenkapelle Traun (Siebenbürger)“.
Im Juni 1965 feierte die Kapelle ihr 10jähriges Bestandsjubiläum, an dem sich 21 Gastkapellen beteiligten.
Im Juli 1965 begab sich die Trachtenkapelle auf ihre erste Konzertreise ins Ausland. Einer Einladung folgend besuchte der Verein die Musikkapelle Oberhausen und die Siebenbürger Landsmannschaft in Rothenburg ob der Tauber (BRD).
Im folgenden Jahr konnten 13 Jungmusiker offiziell in den Musikverein aufgenommen werden, wodurch die Kapelle erstmals aus eigenen Reihen und mit selbst angelernten Musikern verstärkt werden konnte. In diesem Jahr wirkte der Verein bei zahlreichen Veranstaltungen, wie Konzerten, Tanzabenden, Ständchen, Umzügen und Trachtentreffen mit.
1971 war die Siebenbürger Musikkapelle aus Neustadt/Rosenau (Siebenbürgen) zu Besuch. Es war dies das erste Mal, dass eine Kapelle aus der alten Heimat empfangen wurde.
1972 folgte die 2. Auslandsreise. In Zeitlarn bei Regensburg konnte anlässlich des Feuerwehrfestes das gute musikalische Niveau unter Beweis gestellt werden. Im gleichen Jahr wurde beim Bezirksmusikfest in Kematen/Krems ein 1. Rang mit Auszeichnung in der Marschwertung erzielt.
1973 erfolgte die Teilnahme am Musiktreffen der Siebenbürger Musikkapellen in Munderfing. Im Sommer desselben Jahres wirkte die Kapelle beim internationalen Trachtentreffen in Wels mit.
Dieser Zeitraum war geprägt von einem neuerlichen gewaltigen Aufbau und einer Verstärkung des Vereines. Nachdem Kapellmeister Michael Krebelder über 16 Jahre den Verein musikalisch geleitet hatte, übergab er 1974 den Taktstock an Kapellmeister-Stellvertreter Johann Böhm jun. Dieser setzte neue Akzente in der Probenarbeit.Ein Hauptanliegen des Vereines war auch weiterhin die Jungmusikerausbildung. Mit Lehrkräften aus eigenen Reihen (Samuel Grum – Blechbläser, Mathias Kreischer jun. – Holzbläser, Johann Schuster – Horn) wurde wiederum eine Jugendkapelle gegründet, die schon bald bei kleineren Anlässen aufspielte.Bei der Neuwahl des Ausschusses 1975 wurde das Amt des Obmannes von Johann Böhm, Sohn des ehemaligen Kapellmeisters, übernommen. Der scheidende Obmann Michael Nakesch wurde für seine langjährige Vereinstätigkeit zum Ehrenobmann ernannt. In diesen Jahren wirkte der Verein bei verschiedenen Musikfesten in Linz, Elixhausen/Salzburg, St. Marien, Allhaming und Pucking mit. Weiters erfolgte die Übersiedlung aus dem langjährigen Probenlokal im evangelischen Pfarrhaus in das Volksheim St. Martin.
1977 fand erstmals ein „Musikerseminar“ für die Jungmusiker auf einem Bauernhof in Münzbach/Freistadt statt. Neben der musikalischen Weiterbildung kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Nach dieser Jungbläserwoche konnten 13 dieser „Seminaristen“ das Jungmusikerleistungsabzeichen erfolgreich ablegen und in den Verein aufgenommen werden. Solche lehrreiche Seminare wurden Jahre später auch für die gesamte Musikkapelle durchgeführt.
1978 fand ein Frühjahrskonzert mit einer Besetzung von inzwischen 40 Musikern statt.
1979 erfolgte eine notwendig gewordene Neueinkleidung des Vereins. Mit der neuen Tracht ging es gleich zur 3. Auslandsreise nach Drabenderhöhe/Wiehl in Deutschland.
Ende der Siebziger Jahre entstand neben der Trachtenkapelle Traun auch ein von vereinseigenen Musikern gegründetes Tanzorchester, die „TTK-Big Band“, sowie die ebenfalls größtenteils von Vereinsmusikern bestehende Band „BAHARENAS“ (heute „Airport“).
1980 wurde das 25jährige Jubiläum des Vereines mit einem zweitägigen Fest gefeiert. Dem Verein gehörten damals 45 aktive Musiker an.
1981 fand die 4. Konzertreise ins Ausland statt. Mit einer Fülle von Eindrücken und nach 6 Konzerten kehrte der Musikverein von einer Reise nach Siebenbürgen/Rumänien zurück. Der nahe Kontakt zur Bevölkerung und die aufopfernde Gastfreundschaft werden sicher nie in Vergessenheit geraten.
1982 wurde in der Konzert- und Marschwertung ein 1. Rang mit Auszeichnung erreicht.
In den folgenden Jahren führte Kapellmeister Mag. Johann Böhm die Trachtenkapelle zu einer soliden Oberstufenkapelle. Harte Probenarbeit und „Seminare“ (zB in Nussdorf/Attersee) bildeten die musikalische Basis für diese Erfolge. Jährlich wurden jetzt zwei eigene Konzerte und mehrere Umzüge sowie Wertungsspiele durchgeführt.
In diesen 10 Jahren konnte das Niveau des Musikvereines gehalten bzw. erweitert werden. Diese hervorragenden Leistungen konnten allerdings nur durch große Opferbereitschaft der Vereinsleitung und der einzelnen Musiker erzielt werden. Da viele Musiker berufsbedingt während der Woche verhindert waren, die Musikprobe zu besuchen, wurde Ende der 80er Jahre mehrmals auch am Sonntag Vormittag eine Gesamtprobe abgehalten.
1985 wurde erstmalig ein Kirchenkonzert aufgeführt. Der Versuch in kleinen Gruppen aufzutreten, ging voll auf. Die kleinen Gruppen waren jetzt auch in der Probenarbeit zusätzlich notwendig: Durch weiteren verstärkten beruflichen Zeitaufwand (Außendienst, Studium, Abendschule) mehrerer Musiker wurden mehrfach sogenannte „Teilproben“ abgehalten. Trotzdem, oder gerade deswegen konnten zwischen 1985 und 1995 insgesamt 18 Konzerte durchgeführt und an 7 Marsch – und Konzertwertungsspielen sowie zahlreichen Musikfesten und Aufmärschen mit sehr gutem Erfolg teilgenommen werden.
Aus diesem Jahrzehnt sei besonders hervorgehoben:
erstmalig Konzert mit Integration des Arbeitersängerbundes
weitere „Seminare“ zur Aus- und Weiterbildung der Musiker in Weyer und Klaus.
1987 legte Johann Böhm sein Amt als Obmann aus beruflichen Gründen zurück. Bei der Neuwahl wurde der bisherige Stellvertreter Georg Gabber zum neuen Obmann der Trachtenkapelle gewählt.
1989: 5. Auslandsreise nach Rastede/Wilhelmshaven in Norddeutschland
1990 fand eine neuerliche Reise nach Siebenbürgen (Rumänien) mit 7 Konzertterminen, gemeinsam mit der Siebenbürger Jugend statt.
Ab Ende der 80er Jahre wurde auch der Kapellmeister-Stellvertreter Gerhard Böhm verstärkt in die Probenarbeit eingebunden. Viele Jungmusiker besuchten jetzt die Landesmusikschule. Mag. Erich Baar probte mit den „Jungen“ für kleinere Anlässe, wie zB Weihnachtsfeiern oder Jahreshauptversammlungen.
1992 erfolgte die 7. Auslandsreise, diesmal nach Östersund/Mittelschweden, mit Stationen in Stockholm und Berlin. Die insgesamt 6 öffentlichen Auftritte wurden gemeinsam mit der Siebenbürger Jugend gestaltet.
1992 wurde auch das von der Stadt Traun errichtete neue Probeheim bezogen. In diesem hat die Trachtenkapelle einen großen Probesaal, einen Aufenthaltsraum und Platz für das Notenarchivar erhalten.
Ab 1993 wird die Kapelle, um allen Anforderungen gerecht zu werden, von zwei Kapellmeistern geleitet. Mag. Johann Böhm und Gerhard Böhm teilen sich die Aufgaben des Kapellmeisters nach zeitlichen Möglichkeiten und persönlichen Stärken.
Anfang der 90er Jahre machte sich die Trachtenkapelle auch einen Namen als Tanzorchester. Verstärkt wurde diese Musikrichtung geprobt, und so wurde oft zu den Rhythmen der Musikkapelle das Tanzbein geschwungen. Allein für drei jährlich aufeinander folgende Siebenbürger-Bälle in Wien wurde die Kapelle engagiert.
1995 übernahm der bisherige Beirat Wolfgang Diesenreiter das Amt des Obmannstellvertreters und in weiterer Folge auch die Funktion des Hauptkoordinators und Supervisors für die Vorbereitungen zum Bestandsjubiläum.
Mitte 1995 entschied sich die Trachtenkapelle, nicht zuletzt anlässlich des Jubiläumsfestes, zur Aufnahme einer CD. Nach intensiven Probenarbeiten wurde im eigenen Probeheim mit dem zur Kapelle gehörenden Tontechniker Reinhard Reschner (Echo Park – Studio) tagelang bis ins kleinste Detail aufgenommen. Dieser Tonträger soll ein Querschnitt durch das Repertoire der Trachtenkapelle Traun sein.
Mag. Johann Böhm und Gerhard Böhm haben den Dirigierstab beiseite gelegt, und Wolfgang Krebelder, Sohn des ehemaligen Kapellmeisters, leitet von 1998 bis 2010 die musikalischen Geschicke des Vereines. In seine Schaffenszeit fallen u. a. die Integration vieler JungmusikerInnen in den bestehenden Klangkörper, sowie eine außerordentlich engagierte Planung und Durchführung von Konzerten im Frühjahr und im Herbst. Auch der besondere Einsatz von Sängerinnen und Sängern ist seinem Ideenreichtum zu verdanken.
Besonders hervorzuheben ist auch die gut funktionierende Jugendarbeit die unter der Leitung von Obmann Georg Gabber aber vor allem unter Hermann Ecker und Erich Baar ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile haben wir über 50 junge Musiker in Ausbildung, wobei die ersten Jungmusiker bereits im Verein mitspielen.
1997 besuchten wir Stuttgart. 1998 wurde unter der Leitung von Mag. Johann Böhm und mit insgesamt über 100 Mitwirkenden in aufwändiger Art und Weise das „Petrus Oratorium“ einstudiert. Die Mühen wurden nicht nur mit ausverkauften Auftritten, sondern auch mit vielen neuen Freunden und Bekannten belohnt.1999 wurde das Oratorium nochmals in den beiden Trauner christlichen Kirchen mit großem Erfolg aufgeführt.
Im Jahr 2000 wurde gemeinsam mit der Siebenbürger Jugend eine Tournee nach Canada und USA unternommen. Heuer wurde eine Fahrt mit 6 Auftritten in die alte Heimat Siebenbürgen durchgeführt, welche wiederum gemeinsam mit der Siebenbürger Jugend erfolgt ist.
Ab September 2010 übernimmt Günther Schädl – obwohl auch schon Kapellmeister in Rohr/Kremstal – die Agenden des Kapellmeisters.
Highlight
Evangelischer Posaunenchor
Highlight
Siebenbürger Musiktradition
Highlight
Start in Traun
Im Jahr 2011 übernimmt Michael Schweitzer als Obmann die Leitung des Musikvereins von Erich Baar. Michael ist mit viel Herzblut und Humor bei der Sache. Michael ist für jeden Spaß zu haben und beweist durch sein Organisationstalent und vor allem durch seine persönlichen, sozialen Kompetenzen immer wieder, dass er ein Händchen für die Leitung des Vereins hat. Eine kleine Insider-Info über unseren Michi: er ist ein ausgezeichneter Bauernkrapfen-Bäcker.
Im September 2011 übernimmt Günther Schädl – obwohl er auch schon Kapellmeister in Rohr im Kremstal ist – die Agenden des Kapellmeisters. Günther überzeugt in dieser Funktion nicht nur durch seine hohen musikalischen Fähigkeiten und neuen, kreativen Ideen, sondern vor allem durch seine Kameradschaft und seinen Teamgeist. Im Rahmen seiner vorangegangen langjährigen Tätigkeit als Kapellmeister und Stabführer, sowie leidenschaftlicher Posaunist und Tenorist war Günther der Herausforderung locker gewachsen, eine zweite Kapelle musikalisch zu leiten
.
Mit Günther als Kapellmeister verwirklichten wir Konzerte in Kooperation mit anderen Vereinen, zum Beispiel dem evangelischen Kirchenchor oder der Trauner Faschingsgilde. Auch bei den Konzertwertungen und Marschwertungen im Bezirk waren wir unter Günthers Leitung vertreten. Aufgrund unzähliger privater Verpflichtungen, welche einen Großteil seiner (Frei-) Zeit beanspruchten, übergab Günther Schädl mit Ende des Sommers 2013 den Dirigierstab an seinen Nachfolger Roman Eidenberger.
Ab September 2013 lag die musikalische Leitung bei Roman Eidenberger. Roman ist ein junger Tubist aus Kirchberg-Thening, der sich noch in der Ausbildung zum Kapellmeister befand. Roman findet man als Tubist in verschiedenen Formationen und wenn einmal Not am Mann sein sollte, beweist er auch gerne seine Fähigkeiten als Schlagzeuger.
Im April 2014 nahmen wir am Umzug der Passauer Maidult statt. Im Herbst desselben Jahres durften wir einen ORF Radiofrühschoppen gestalten und das Petrus Oratorium am Oedtersee musikalisch umrahmen.
Im Herbst 2015 nahmen wir am Umzug zur Eröffnung des Münchner Oktoberfests statt – ein wirklich einmaliges und eindrucksvolles Ereignis. Eines der Highlights des Musikjahres fand zum ersten Mal im Mai 2016 statt – das 1. Trauner Mostfestl, welches von uns durchgeführt wurde. Zusammen wurde gegessen und getrunken, gefeiert, gesungen, getanzt und der Tag genossen.
Im Herbst 2016 spielte zum ersten Mal seit einigen Jahren wieder das Bezirksjugendorchester auf. In diesem Auswahlorchester des gesamten Bezirks konnten auch einige unserer Musiker ihr Können unter Beweis stellen und luden unter der Leitung erfahrener Dirigenten zum Konzert ein.
Im Sommer 2017 fuhren wir gemeinsam mit der Siebenbürger Nachbarschaft und den Lustigen Adjuvanten nach Siebenbürgen in Rumänien. Auf dieser Auftrittsreise lernten wir nicht nur das Heimatland der Siebenbürger kennen, besonders die Stadt Hermannstadt, sondern trafen auch mit Siebenbürgern aus aller Welt zusammen (unter anderem aus den USA, Kanada und Deutschland).
Seit dem Jahr 2017 trifft man die Musiker der Trachtenkapelle auch jährlich auf der Skipiste, denn auch die Bewegung kommt bei uns nicht zu kurz – schließlich wollen wir über den Winter fit bleiben um im Frühling voller Elan losmarschieren zu können. Auch an jährlichen Jungmusiker-Lagern konnten unsere Youngstars und Betreuer gemeinsam mit dem Jugendorchester der Werksmusik Nettingsdorf teilnehmen. Roman Eidenberger legte große Freude bei der Konzertvorbereitung bzw. der Vorbereitung der Konzertwertungen an den Tag. Da er auch viel Wert auf ausgleichende Unternehmungen legte, kam auch der Spaß nie zu kurz.
Im Dezember 2018 legte Roman seine Arbeit als Kapellmeister zurück.
Im Jänner 2019 übernahm für ein paar Monate Daniel Kreutzer die Trachtenkapelle für das Projekt Konzertwertung, welche wir im Bezirk Steyr Einzug erfolgreich absolvierten. In diesem Jahr fand auch ein Wechsel der organisatorischen Leitung des Musikvereins statt.
Michael Schweitzer legte nach langjähriger Leitung die Funktion als Obmann zurück und übergab diese in die Hände von Patrick Tiefenbach. Durch Patricks Erfahrung als selbstständiger Unternehmer leitet er seitdem den Musikverein kompetent und mit dem nötigen Humor. Patrick fungiert als sehr fleißiger und motivierter Obmann als Vorbild für die Musiker. Im Herbst 2019 starteten wir mit einem „alten Bekannten“ ins neue Musikjahr – Krebelder Wolfgang übernimmt kurzfristig, aber sehr zuverlässig für die Dauer einer Saison die Leitung des Orchesters. Nach einer Kennenlernphase entschieden wir uns für ein Frühlingskonzert im Folgejahr. Dieses fiel leider, wie so vieles, der weltweiten Pandemie zum Opfer, nachdem wir schon bis zur „Konzert-Reife“ geprobt hatten. Trotz allem hatten wir eine lehrreiche und lustige Zeit mit Wolfgang.
Seit Herbst 2020 liegt die musikalische Leitung bei Peter Kusen. Mit seiner musikalischen Erfahrung und seinen persönlichen Kompetenzen hat er für das Orchester große Visionen, an denen er mit den Musikern mit viel Fleiß und Ideenreichtum arbeitet.